
Programmpunkten neue Kontakte, statt Pflichttermin-Feeling Drinks und Pizza. Genau so, wie Netzwerken sich anfühlen sollte. Die Gastgeber: der Bundesverband der Freien Beruf (BFB), der Bundesverband Deutschen Leasing-Untenrehmen (BDL) und der Verband Deutscher Bürgschaftsbanken (VDB),
Gesetzgebung im Fokus
Besonders stark gefordert war der Verband bei regulatorischen Vorhaben im Finanzsektor. Im Mittelpunkt standen die abschließenden Arbeiten am KWG-Paket sowie die parlamentarische Behandlung der dazugehörigen Gesetzesvorhaben. Parallel dazu begleitete der Verband das Bankrichtlinienumsetzungs- und Bürokratieentlastungsgesetz (BRUBEG).
Die Interessenvertretung erfolgte entlang des gesamten Gesetzgebungsprozesses: mit fachlichen Stellungnahmen, Hintergrundgesprächen und dem kontinuierlichen Austausch mit politischen und institutionellen Ansprechpartnern.
Neue politische Kontakte nach der Bundestagswahl
Die vorgezogene Bundestagswahl veränderte die politischen Strukturen in Berlin spürbar. Neue Abgeordnete, neue Büros, neue Zuständigkeiten: Der Verband nutzte das Jahr, um bestehende Kontakte zu erneuern und neue Gesprächskanäle aufzubauen.
Europäischer Austausch in Berlin
Ein besonderer Höhepunkt war die Ausrichtung des Annual Events der europäischen Bürgschaftsbankenvereinigung AECM in Berlin. Die Veranstaltung brachte europäische Partnerorganisationen zusammen und bot Raum für den fachlichen Austausch über aktuelle Entwicklungen in der Mittelstandsfinanzierung. Zugleich stärkte das Treffen bestehende Netzwerke und vertiefte die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene.
Netzwerke pflegen, Positionen vermitteln
Um politische Positionen sichtbar zu machen und belastbare Arbeitskontakte zu pflegen, setzte der Verband auf unterschiedliche Dialog- und Netzwerkformate. Dazu gehörte unter anderem die sogenannte „Bubble Party“, die gemeinsam mit dem Bundesverband Freier Berufe und dem Leasingverband organisiert wurde. Im Mittelpunkt standen Gespräche und die Kontaktpflege mit wissenschaftlichen Mitarbeitenden des Bundestages.
Ergänzend beteiligte sich der Verband an Parlamentarischen Abenden und weiteren Veranstaltungen und führte zahlreiche bilaterale Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Institutionen.
Eigenkompetenz der Bürgschaftsbanken als Kernthema
Ein Schwerpunkt der politischen Gespräche war die Eigenkompetenz der Bürgschaftsbanken. Dabei geht es darum, dass Bürgschaftsbanken Bürgschaften bis zu einer bestimmten Höhe eigenständig und ohne zusätzliche Zustimmung öffentlicher Stellen vergeben können. Ziel ist es, Finanzierungsentscheidungen für mittelständische Unternehmen schneller und effizienter zu machen. Das Thema wurde im Verlauf des Jahres auf unterschiedlichen Ebenen adressiert – im Austausch mit dem Bundeskanzleramt, im Bundestag sowie mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) und des Bundesministeriums der Finanzen (BMF). Die Diskussion wird den Verband auch über das Jahr 2025 hinaus begleiten. Die politische Arbeit an diesem Thema soll 2026 fortgesetzt werden.
Auch das BRUBEG blieb ein zentrales Thema der fachlichen Begleitung. Aufgrund der Komplexität des Verfahrens war eine kontinuierliche Interessenvertretung in den jeweiligen Abstimmungs- und Beteiligungsformaten erforderlich.
Ausblick
Der Verband konnte 2025 zentrale Anliegen der Bürgschaftsbanken in politische und fachliche Diskussionen einbringen, bestehende Netzwerke ausbauen und neue Kontakte im Umfeld der Bundestagswahl knüpfen. Die begonnenen Schwerpunkte sollen 2026 weitergeführt werden. Dazu gehört insbesondere die enge Begleitung der relevanten Gesetzgebungsverfahren und der fortlaufende Dialog mit politischen Entscheidungsträgern.